Ganz alleine an den sieben Seen – zu siebt bei den Vulkanen

San Carlos de Bariloche bis Malalcahuello

(see below for translation)

Unsere Reisegruppe hat sich in Bariloche aufgelöst. Nachdem HeinerHeiner und Tom Packen und Tom ihre Räder fachmännisch mit Klarsichtfolie umwickelt haben sind sie losgedüst und haben uns noch zwei Tage in Bariloche bei Regen und Sturm zurückgelassen.
Wir hatten nach sechs Nächten in der Jugendherberge (6-Bett-Zimmer) einen mittleren Lagerkoller und waren überglücklich als das Wetter uns wieder auf die Straße ließ. Bei Sonnenschein haben wir die Ruta de los siete lagos angetreten. Eigentlich eine Touristenattraktion sind wir in der Nachsaison ganz alleine. HochzeitsreiseDie uns empfohlenen Campingplätze hatten bereits geschlossen, da es überall am See und nirgendwo mehr laut war spielte das keine Rolle. Wir haben uns Zeit genommen, sind durch die wunderschöne Landschaft gegondelt und haben zwei Nächte an unterschiedlichen Seen campiert. Die Haustiere der Campingplätze waren sehr vereinsamt, kurzfristig hatten wir Sorge, dass uns jetzt auch Katzen nachlaufen würden. Völlig unbegründet, Katzen machen sowas nicht.
Als es am zweiten Tag begann zu regnen waren einsames Kätzchenwir schon auf der 15 Kilometer langen Abfahrt nach San Martin de los Andes. Das war prima, 15 Kilometer bergab am See entlang, wir sind bester Laune angekommen. In der ersten Hospedaje saß dann, Überraschung, Familie Clark und hatte jede Menge Pizza gebacken. Besser geht nicht.

Nach einem Tag Pause (Duschen und so) sind wir zu siebt mit Family Clark (in hiesigen Radfahrerkreisen bekannt als “The Canadian Family”) und Cesar aus Teneriffa (http://siguiendomariposas.blogspot.com.ar/) die Route mit der besten Wettervorhersage angetreten. Fahrend sind wir eine Parade, unser Nachtlager ist eine kleine Zeltstadt. Wieder ist das Reisen ganz anders.
armer Gaucho ohne Pferd und ein UmzugDie meisten Südamerikaner sind sehr kinderlieb und drehen durch, wenn sie Avafei und Koby auf ihren Rädern sehen. In diesem Tross erregt unser Einzug in jedem Ort mächtig Aufmerksamkeit. Dank Cesar sind wir in der Lage zu verstehen, was die Leute wollen. Das ist neu. Wir sind froh und nehmen gerne an, als wir in Carrehue vom örtlichen Grundschulleher (und begeistertem Radfahrer) eingeladen werden sein Haus zu bevölkern und seine Küche zu benutzen. Am nächsten Tag besuchen wir die Grundschule und Koby lässt geduldig die Kinder auf seinem Rad probefahren. Dann steigen alle etwa 20 Kinder und zwei Betreuer Hängebrücke Corrahue in den Honda 6-Sitzer des Lehrers, offensichtlich ein Raumwunder, und begleiten uns ein kleines Stück um uns über eine abenteuerliche Hängebrücke zu helfen.
Wir fahren noch stattliche 12 Kilometer und legen uns den Rest des Tages in die Thermen von Rio Trancura. Das harte Leben der Reisenden.
Die ganze Zeit sind wir in der Nähe des Vulkans Lanin. Das Kerlchen ist ziemlich schüchtern und versteckt sich beharrlich hinter einer Wolkenschicht. Auf dem Weg nach Villarrica sehen wir vom Vulkan Villarrica … nichts. Er scheint unpässlich und hält sich hinter Wolken versteckt. Wir halten das für vulkantypisches Verhalten und sind bereit uns damit abzufinden sie nicht zu sehen, als eines Morgens sich alles auflöst. Ab jetzt gibt es Vulkane satt. Vulkane, Vulkane, überall Vulkane. Mächtig gewaltig schön.
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Stefan und ich setzen uns ab. Wir haben noch eine kleine Tour durch den Nationalpark Conguillo (um den Vulkan Llaima) nach Malalcahuello (beim Vulkan Lonquimay) vor um Corinne, meine temporäre Mitbewohnerin aus Buenos Aires, zu besuchen. Sie arbeitet in einer äußerst komfortablen Lodge (Suizandina) und ein wenig Luxus kommt uns auch gerade recht. Das war toll: Corinne treffen, Rösti essen und unter Daunendecken schlafen. Kann man ruhig mal machen.

Corinne und das Lama. Schöne Tage in Suizandina. Zwei im Luxus

All alone at the seven lakes

Our little group desintegrated. Tom and Heiner have expertly packed their bikes with the help of a kilometer of cling film and went off. Due to the stormy weather we had to extend our stay in Bariloche for two more days. After six days in a youth hostel (shared room) we were in a paddy and totally happy when the weather was good enough to hit the road again.
On the sunny day, we headed off to the Ruta de los siete lagos. Normally a very touristy place we are all alone after the season. The recommended campsides are closed already. But it is mindblowingly beautiful everywhere and no need to avoid the crowd any more. We took our tine and dilly-dallied though the landscape.
When it began to rain again we have already been on the 15 kilometer downhill to San Martin de los Andes. Great, 15 kilometer downhill along a lake, we were in great mood when we hit town and it got even better: At the first hospedaje where we looked for accommodation we met family Clark again who just had prepared a lot of pizzas.

Great hospedaje, great company and the urge to clean our clothes and ourselves made us stay another night. Together with family Clark (aka “The Canadian Family”) and Cesar from Teneriffe (http://siguiendomariposas.blogspot.com.ar/) we took the route with the best weather forecast. Now we are a parade wherever we cycle and a camp wherever we sleep. Travelling has totally changed again.
Most people in South America are very fond of children and go crazy when they see Avafei and Koby on their bikes. Our baggage attracts a lot of attention when we enter a village. Thanks to Cesar we are now able to understand what the people tell us. This is new. We happily accept the invitation of the teacher (and passionate cyclist) of Carrehue to stay in his house for the night and use his kitchen and bathroom. The following day we visit the primary school and Koby patiently allows the kids to try his bike. All 20 kids and 2 supervisors get into the Honda 6-seater of the teacher (obviously a miracle in space) and accompany us to an adventurous rope bridge. This day, we cycle 12 kilometer in total and have a great time in the Thermae of Rio Trancura. The tough live of a traveller.
All the time we are close to the vulcano Lanin. He is a little shy and hides tenaciously behind clouds. On our way to Villarrica we see nothing of the vulcano Villarrica. He obviously does feel a little peculiar and rather hides behind clouds. We are ready to learn that this is vulcano behaviour and that we will not see anything at all when it all cleared. We had vulcanos, vulcanos and vulcanos. Impressively beautiful. I have never seen anything like it.

Stefan and I leave the group as we have planned a little detour through the national park Conguillo (volcano Llaima) to Malalcahuello (volcano Lonquimay) because we love volcanos so much and to meet my former flatmate from Buenos Aires, Corinne, who works in a quite comfortable lodge (Suizandina). A little bit of luxury suits us just right now.

We meet Corinne, sleep under real duves and eat rösti. Nothing wrong with this.

 

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