Into the wild

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Houay Xay – Vieng Phoukha (06.11. – 17.11.)

Wir fahren ein paar Meter in Laos und merken, dass ist hier anders. Die Leute sehen den Thailändern ähnlich. Auf den ersten Eindruck sind sie vielleicht noch ein wenig schöner, und wir bewegen uns hier auf sehr hohem Niveau, aber deutlich schlechter gekleidet. Es gibt sehr, sehr viele Kinder. Besonders diese, aber auch alle anderen, lachen uns an und winken uns zu. Wir hören die ersten “Sabadii” und “Farlang”. Das heißt “Hallo/Tschüss Ausländer”, mit Diskriminierung geht man hier ungezwungen um. Wir fahren auf der Route 3. Sie wurde mit chinesischer Unterstützung entlang des alten Jungelpfades immer auf dem Bergkamm angelegt. Es geht mächtig auf und ab, es ist aber etwas kühler, sodass die beiden Ereignisse  ‘brutale Mistrampe’ ™ und ‘brüllende Mörderhitze’ ™ nicht mehr so häufig gleichzeitig auftreten.
1-P1060004Mit dem Übertritt nach Laos verabschieden wir uns auch von Abwechslung im Essen und pikobello-Guesthouses, vorerst. Es gibt Nudelsuppe. Oft mit Teilen von Tieren. Grundsätzlich sind wir froh wenn wir  nicht erkennen welche Teile. Hundenieren, Hühnerkopfragout und Spinne aus dem Wok sind in einigen Landesteilen Delikatessen, die gibt es glücklicherweise nur in teuren Restaurants. Wir bleiben in unseren Garküchen und lernen von Klebereis,Klebereis
Nudelsuppe und Bananen zu leben. Das klappt ganz hervorragend. Unsere Reaktionen auf den von nun an allgegenwärtigen und überlebenswichtigen Klebereis reichten von schierer Begeisterung (Stefan) bis zu blankem Entsetzen (Heiner). Inzwischen essen wir täglich unseren Klebereis, schließlich sieht man auch niemals einen Laoten sich von seinem Haus ohne einen Packen Klebereis in der Tasche wegbewegen.
Dörfer, Kinder, Bananen, Nudelsuppe, Klebereis, Berge, mehr Kinder – wir fahren durch Laos. In Vieng Phoukha, das ist ein Dorf mit einer asphaltierten Straße, bietet uns ein junger Mann an mit ihm ein Dschungeltrecking zu machen. Er hat verschiedene im Angebot, die bei genauerem Hinsehen alle die gleiche Tour unterschiedlich beschreiben. Die Kinderschokolade der Treckings, da fällt die Wahl nicht schwer.
Dschungelmittag 02Am nächsten Morgen geht es los. In der Nacht zuvor verwandelt sintflutartiger Regen den Dschungelpfad in eine Schlammrutsche auf der wir fünf Stunden bergauf schlittern. Nach dem dritten Mal Ausrutschen bin ich super getarnt, man kann mich nicht mehr von der Umgebung unterscheiden. Wie Stefan es geschafft hat ohne auszurutschen den ganzen Weg zu meistern ist ein Rätsel, dass ich noch zu lüften Dschungelmittaggedenke. Unterwegs machen wir Halt in einer kleinen Hütte auf einem Reisfeld (ja, der Dschungel ist teilweise gerhodet), unsere Führer kochen uns Hühnersuppe im Bambusrohr. Dazu gibt es …. Klebereis. Nach der Wanderung schmeckt das gar nicht schlecht. Beeindruckt sind wir vor allem von der Vielseitigen Verwendung des Bambus als Topf, Geschmacksgeber und Suppenschüssel. Abfall: Zero
Im Dschungeldorf sind Hühner, Schweine, Ziegen und Hunde aber kein Mensch. Der erfreulich unprofessionelle Eindruck unseres Guides setzt sich fort, es gibt keine Kostüme, keinen Tanz, keine Souvenirs. Die Leute wissen nicht, dass wir kommen. Sie sind noch auf ihren Feldern und ernten Bergreis. Sie leben von ihren Reisfeldern, Pflanzen und Tieren aus Dschungel und Dorf und vom Tauschhandel. Ein einfaches und beschwerliches Leben, dafür ruhig und naturnah. Ich finde das toll, würde aber nicht eine Woche durchhalten. Wir beziehen eine der Bambushütten und schauen uns ein wenig um. Alle Hütten stehen auf Pfählen, unten wohnen Schweine und Hühner, oben hat es einen Raum. Keine Fenster, Boden und Wände aus Bambus. Es kommt genug Licht und Luft durch Wände und Boden. Strom gibt es nicht und Wasser in einer Quelle etwa 5 Minuten Fußweg entfernt. Die Frage nach der Toilette wird mit einer vagen 360-Grad-Handbewegung beantwortet. Naklar, der Wald, dumme Frage. Die Leute trudeln nach und nach ein. Sie sehen aus wie Leistungssportler und Abendbrot im Dschungelbewegen sich wie Artisten. Die täglichen Mühen haben auch ihr Gutes.
Auch unsere Gastgeber kommen wieder und erfahren, dass sie heute ihre Hütte los sind. Die Freude ist eher verhalten, ich bin froh kein Laotisch zu verstehen. Sie packen ihre Sachen und wir Hüttenbesetzer bekommen Suppe, gekocht auf der hütteneigenen Feurerstelle, dazu gibt es Klebereis . Die leckere Riesenspinne, die einer der Bergführer unterwegs gefangen hat ist zum Glück nicht für uns. Im Anschluss kommt eine Delegation des Dorfes um uns Bändchen um die Hände zu binden, verbunden mit guten Wünschen, und ihren Reisschnaps mit uns zu trinken. Wir trinken alle aus einem Glas. Wie schön. Wir sollen ihnen etwas vorsingen, der Schnaps hilft. Als wir sie dann bitten uns auch etwas vorzusingen trifft sie das unvorbereitet. Ich kann meine Schadenfreude schwer verbergen.

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Stefan beschwert sich, dass das nicht das Ende der Dschungeltour war. Stimmt, aber dieses Ende gefällt mir. Also am nächsten Tag haben wir noch im Dorf gefrühstückt und sind dann einen schöneren aber ebenso schlitterigen Weg vier Stunden lang heruntergerutscht, dann wurden wir erlöst (abgeholt). Ich bin zuvor noch zwei Mal ausgerutscht, meine Tarnung war 1-DSCF2671vollkommen, und Stefan gar nicht. Wie er das macht ist mir nach wie vor schleierhaft. Zurück in Vieng Phoukha gab es das wahrscheinlich leckerste Bier der Reise.

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Into the wild

Cycling the first meters into Laos we notice that a lot is different here. The people look a bit like the people in Thailand. On first sight they might be even more beautiful, we are on an extremely high level already, and definitely dressed cheaper. There are many, many children. Especially those but also all other people wave and cheer at us. We are hearing the first “Sabadii” and “Farlang”. That means “Hello/Bye foreigner”, “Hello/Bye long-nose” to be exact. People here are much more relaxed when it comes to descrimination.
We are taking the route 3 which was build with chinese support exactly where they found a jungle-path. Maybe not the best choice for a major street. It is easy to ride the asphalt but is a lot of up and down since it runs along the crest.

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By passing the Laos border we left variety in our diet and squeeky clean guest houses, for the time being. It is the noodle-soup-aera. Very often with various parts of animals. We are quite happy when we don’t recognise which. Dogs-kidney, chicken-head-ragout and fried spider are regional specialities. We are more than glad that this fancy food is only served in fancy restaurants. We stick to our street-kitchen and live of sticky-rice, bananas and noodle-soup. This works just fine. Our first

Klebereis

reaction to the now daily present sticky-rice varied from pure pleasure (Stefan) to sheer shock (Heiner). By now we live with and of it happily. After all no Laotian would leave his house without a decent portion of sticky-rice in his bag.
Villages, children, bananas, sticky-rice, more children, mountains – we are cycling through Laos and love it. In a village with one paved street, Vieng Phoukha, we met a young man who offered a 2-day-jungle-trekking. He showed different programs which, at closer look, where different describtions of the same thing. Just like Kinder-chocolate, that made the choice easier.

Dschungelmittag 02

We head off early the following morning. At night heavy rains have transformed the jungle path into a slippery slide. We slither for about four hours. My camouflage is perfect after I slipped for the fouth time. You can hardly differ me from the surrounding jungle. I have no idea how Stefan managed the way without slipping once, but I am very keen to find it out.

Dschungelmittag

At lunchtime we stopped at a little hut in a rice field (yes, parts of the jungle are gone) and out guides prepare chicken soup out of bamboo sticks for us. Bamboo works as pot, serving dish and adds flavor, very impressive. We have sticky-rice with it. After all the walking and sliding it tasted quite good and caused zero waste.

When we finally reached the village there were chicken, pigs, goats and dogs to greet us. The organisation was beautifully unprofessional. No dancing, no costumes, no souvenirs, the people where still working on their rice-fields and did not knew that we were coming. They live from their rice-fields, greens and animals from the jungle and the village and the occasional barter trade. A quiet and physically challenging live but very natural and grounded. I love it but would not be able to survive the first week. We move into one of the bamboo-huts and stroll around the village. All the huts are on poles, animals on the ground, people first floor, and completely made out of bamboo. No windows, but there is enough light and air coming in though the walls and the floor. It is basically one room with a fire place. There is no electricity and water has to be collected at a source about 5 minutes walk away. When we asked for the bathroom we got a vague 360-degree gesture as a reply. It is the forest, ok.
People return at about half past four in the afternoon. They all look and move like athletes. I guess this is the other side of the hard live.
Abendbrot im DschungelWhen our hosts return and learn that their hut was occupied by four strangers for the night they did not look too amused. It is not always bad not to understand the language. They pack their things and leave.
We get another soup and sticky rice from out fire-place in the hut and are really happy that it was not the big spider one of the guides caught in the jungle for dinner. After dinner a delegation from the village joined us and tied bands and good wishes around our wrists. They also shared their rice-whiskey with us. We all used the same glass, hooray. They asked us to sing a typical German song for them. The rice-whiskey helped but we need to practice before we ever do that again. When we asked to sing a Lao song in return they got really shy. I could hardly hide my joy.

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