Rio Grande, am Rande des Windes

Wir hatten eine unglaublich schöne Fahrt nach Rio Grande. Das Wetter war toll, die Landschaft weit und die Straße geteert. Links und rechts der Straße grasten Gruppen von Guanakos. Wir haben den Atlantik gesehen und durften einen Gaucho beobachten, wie er mithilfe von sechs Hunden eine gigantisch große Rinderherde auf die Weide auf der anderen Straßenseite bugsierte. Die Angus Rinder scheinen auch nicht klüger als die norddeutsche Milchkuh und sind ständig hin-, her- und zurückgetrabt. Die hupenden Autos waren sicher nicht hilfreich. Das war toll anzuschauen.

endlich Lama
Das war der schönste Radtag bisher. Wir hoffen auf mehr davon, jetzt legen wir allerdings die Ohren an und machen uns bereit für unsere erste Woche Wildnis mit Nichts. Während unserer zwei Tage Pause im überhaupt nicht sehenswerten Rio Grande frischt es immer mehr auf. Der Wind macht sich bereit und wir auch.

Morgen starten wir nach San Sebastian. Das ist etwa 100 km von hier an der chilenischen Grenze. Kurz hinter San Sebastian Argentinien gibt es San Sebastian Chile. Dort kann man alles einkaufen, was man nicht mit über die Grenze nehmen durfte. Das ist auch ein Geschäftsmodell. Dann entscheiden wir je nach Wetterlage ob wir die Magellanstraße im Westen (Porvenir) oder im Norden (Punta Delgada) queren.
Da wir nicht wissen wie lange wir brauchen fühlen wir uns wie vor unserer ersten Expedition.

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