Zurück in Argentinien

In Puyuhuapi ging es uns sehr gut, wir haben den Komfort genossen und unseren Aufenthalt verlängert, bis die Sonne uns wieder auf die Straße trieb. Inzwischen lässt sich der Herbst nicht mehr ignorieren. Wir wollen nach Bariloche und an die Siete Lagos, am liebsten nicht im Schnee.
geschotterte RampenDer nächste Ort, La Junta, ist wieder so eine Siedlung: ein großer (unbenutzter) Spielplatz in der Mitte, eine Touristeninformation, die gerade noch weiß in welchem Ort sie ist, zahlreiche Supermärkte, die man alle durchkämmen muss um ein Abendessen zusammen zu  Begruessung Argentinienbekommen. Wir haben uns eine wackelige Cabana gemietet, sind durch alle Supermärkte getigert und sahen zu am nächsten Tag weiter zu fahren in das nächste Nest auf der Strecke. Chile ist wunderschön, gerade sind uns weisse, pappige Brötchen und Nescafe aber ziemlich über, es ist Zeit für Medialunas und Espresso. Argentinien wir kommen! Kräftigen Gegenwind hatten wir schon lange nicht mehr und haben ein bisschen verdrängt, wie unangenehm das sein kann. Gerade hadern wir mit Schotter, steilen Rampen und Regen.
Über die Strecke hatten wir Schlimmes gehört, fanden es dann aber nicht so wild und kamen wider Erwarten gut voran. Noch einmal hat heftiger Regen uns in einem Kaff festgesetzt (Villa Santa Lucia: ein unbenutzter Riesenspielplatz, zwanzig Häuser, drei Supermärkte mit ergänzendem Sortiment, nur Duftbäumchen führen alle) dann hatten wir es geschafft, sind von der Carretera abgebogen in Richtung Sonne, Wind und Gebäck.
Fertig war unsere erste Andenüberquerung. Ha!

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